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Im Rahmen der internationalen Aktionstage zur Verteidigung der Revolution in Rojava vom 26.-31.01.26 haben wir in der Nacht vom 30.01. Thales an der Binzstrasse in Zürich besucht, um eine deutliche Nachricht zu hinterlassen: wir dulden keine Kriegstreiber in unseren Strassen!
Thales ist eine französische Rüstungsfirma mit einem Marktwert von knapp 63 Milliarden US Dollar.(1) Damit gehört sie zu den grössten Rüstungsunternehmen Europas. Im Jahr 2025 stieg der Marktwert des Unternehmens um mehr als 100% von 29 Milliarden auf 63 Milliarden US Dollar.(2) Diese Zahlen veranschaulichen unmissverständlich, dass Thales von den Kriegen und dem anhaltenden Wettrüsten der Nationalstaaten weltweit profitiert. 2024 lag der Wert der weltweiten Rüstungsumsätze auf dem höchsten Punkt, der jemals gemessen wurde. Und zwar bei satten 679 Milliarden US-Dollar.(3) So viel Geld wird in Krieg und Waffen investiert!
Dabei mischt Thales auch mit. Das Unternehmen spezialisiert sich u.a. auf KI-Technologie, die Produktion von Munition und Chemikalien, sowie auf Bank- und Zahlungsdienstleistungen und Technologie zur Speicherung biometrischer Daten.(4) Thales beliefert Unternehmen, Staaten sowie multinationale Organisationen, wie z.B. die EU, die für die Militarisierung ihrer Grenzen stark auf Thales zählt.(5) Ausserdem kooperiert das Unternehmen mit Elbit Systems, dem grössten israelischen Rüstungskonzern, welcher seit über 2 Jahren die Waffen und Infrastruktur für den Genozid in Gaza zur Verfügung stellt. Die beiden schmutzigen Kriegstreiberunternehmen wurden von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex 2021 mit der Bereitstellung von Drohnen beauftragt.(6)
Zudem ist bekannt, dass Thales ein wichtiger Partner der grössten türkischen Rüstungsunternehmen (darunter Aselsan) und damit auch vom faschistischen Diktator Erdogan ist.(7) Seit Beginn dieses Jahres greifen die türkische Armee und die HTS unter der Führung von Al-Jolani die selbstverwalteten kurdischen Gebiete in Nordostsyrien (Rojava) an und begehen Kriegsverbrechen an Zivilist*innen.(8)Thales hat mehrere Entwicklungs- und Produktionstätten in der Schweiz. In diesen wird täglich an der Verbesserung der Kriegstechnologien, Waffen und Überwachungssystemen gearbeitet, welche in Kriegen auf der ganzen Welt und aktuell auch gegen die Kurd*innen in Rojava eingesetzt werden. Das am 30.01.2026 abgeschlossene Abkommen der kurdischen Selbstverwaltung mit der syrischen Übergangsregierung bedeutet keinesfalls die Beendigung der Angriffe auf die Errungenschaften und die Existenz der kurdischen Selbstverwaltung und somit keine Sicherheit für die Menschen in Rojava. Vielmehr beginnt damit eine neue, noch intensivere Phase, in welcher der internationale Druck und Widerstand auf allen Ebenen aufrecht erhalten werden muss!
Deshalb sagen wir ganz klar: Wir akzeptieren keine Kriegprofiteure in unseren Quartieren! Es ist unsere Verantwortung, die Geschäfte mit dem Krieg und mit Kriegsverbrechern zu stoppen – denn Schweigen tötet! Die Zeit zum Handeln ist JETZT!
Lassen wir die Parole des 8. März Unite Zürich Praxis werden: Feministisch militant – gegen den Feind im eigenen Land! Tragen wir unsere Wut und Kraft am 8. März und darüber hinaus zusammen auf die Strassen!
Jin Jijan Adazî! Fight4Rojava! Free Palestine! Free Iran! Power to the people everywhere!1 https://companiesmarketcap.com/thales/marketcap/
2 https://companiesmarketcap.com/thales/marketcap/
3 https://www.tagesschau.de/ausland/europa/sipri-umsatz-ruestung-waffen-100.html
4 https://www.thalesgroup.com/en
5 https://migration-control.info/en/library/profiteers/thales/ und: https://www.thalesgroup.com/en/news-centre/insights/public-security/enhancing-border-security-and-facilitation-piloting-first oder: https://taz.de/Konzerne-profitieren-von-EU-Grenzen/!5635526/
6 https://oezlem-alev-demirel.de/wp-content/uploads/2021/06/Grenzdrohnen-Studie-Monroy.pdf, S. 12.
7 https://barrikade.info/article/3989
8 siehe z.B.: https://rojavaagenda.noblogs.org/gefunden: https://de.indymedia.org/node/708148
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In den vergangenen Tagen haben InternationalistInnen der BLG Logistics im Rahmen der #RiseUp4Rojava Kampagne einen Besuch abgestattet und die Mittäterschaft dieser unterstrichen.
Die BLG hat 2019 knapp 1.000 Container gefüllt mit Munition und Waffen über den Bremer Hafen in den Nahen Osten verschifft. Die Zahlen der Exporte sind in den Folgejahren in die Höhe geschossen.
Als InternationalistInnen stellen wir uns gegen die Kriegstreiber und stattdessen an die Seite des Widerstands!
Es lebe der Widerstand in Rojava!
gefunden: https://de.indymedia.org/node/703374
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Am 31.01. haben sich ca. 70-100 Menschen spontan und kämpferisch die Straßen Kölns genommen. Vorweg gegangen war ein Aufruf vom revolutionären Netzwerk RiseUp4Rojava, sich am 31.01. im Bezug auf die Frauenrevolution in Rojava und ihre Kämpfe, die Straße zu nehmen. Die Straße gehört uns und ist unser Kampffeld, eine Aneignung ihrer ohne die Kontrolle des Repressionsapparates, sollten wir vorantreiben und zu unseren Gunsten nutzen. So wurden auch verschiedene militante Aktionen durchgeführt. Zum einen wurden die USA, Türkei und Israel Flagge auf offener Straße verbrannt. Der mittlere Osten befindet sich in einer Phase der Neuordnung. Das passiert nicht einfach so, sondern auf Grund von westlichen Imperialinteressen. Die USA nehmen dabei eine Vormachtstellung ein, die sich trotz der Ausweitung auf die sich zuspitzende Blockkonfrontation mit Russland und China, weiterhin in geopolitischen Machtansprüchen in Gaza,Libanon, Syrien, Jemen, Iran und dem Irak äußert. Israel nimmt dabei eine besondere Rolle ein und ersetzt die Türkei als zuverlässigeren Juniorpartner in der Region. Denn Israel kommt eine strategisch wichtige Rolle zu: Viele neue Handels- und Energierouten (G20 Gipfel, 2023 IMEEC-Abkommen) nach Europa, verlaufen über Israel und die besetzten Gebiete in Palästina. Die Türkei kommt dieser Rolle nicht länger nach, das liegt zum einen an der ständigen Kooperation mit Russland, zum anderen aber auch an eigenen Machtansprüchen in der Region. Dennoch ist es gerade der faschistoide türkische Staat, der ein großes Eigeninteresse an der Auslöschung des kurdischen Volkes hat. Seit Jahren kämpfen kurdische Genoss:innen gegen die türkische Armee. Derzeit finanziert die Türkei, genauso wie die syrische Übergangsregierung unter jihadistischer Führung, eben die jihadistischen Truppen, die nach dem Sieg um Kobane seitens der kurdischen Revolutionär:innen auf Rache aus sind und das vor allem an den Fraueneinheiten, der YPJ.gefunden: https://de.indymedia.org/node/703025 & Insta: @gegenmacht_0221
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AKTIONSWOCHE VON@riseup.4rojava
Als Antimilitarist:innen und Internationalist:innen wissen wir, dass es unsere Aufgabe ist, die Kriegstreiber und Profiteure im eigenen Land anzugreifen. Das was hier Schaden nimmt, kann woanders niemanden töten. Im Rahmen der Verteidigung der Revolution in Rojava und der Ausbeutung des mittleren Ostens durch Imperialmächte trifft das genauso zu.Die rechte CDU und ihr Kanzler Merz tragen nicht nur aktiv zur rechten Hetze in Deutschland bei. Nein, sie sind es auch die in der Hoffnung auf Abschiebedeals und schmackhafte Profite die syrische Regierung und ihren jihadistischen „Präsidenten“ Al Schaara finanzieren und unterstützen. Sie greifen mit ihrem Handeln hier in Europa aktiv in das Handeln vor Ort ein und sind Mittäter der Angriffe auf Rojava.Die Deutz-AG ist eine der Kölner Firmen, die dem Ruf des deutschen Kapitals gefolgt sind und von ziviler Produktion ins die Kriegsproduktion eingestiegen sind. Es sind deutsche Firmen wie die Deutz AG, die ihr Geld damit verdienen Technik und Rüstung an Länder wie die Türkei zu verkaufen. Dort werden eben diese benutzt um unsere kurdischen Genoss:innen anzugreifen, Zivilst:innen zu töten und die Neuaufteilung des mittleren Ostens voranzutreiben.Wie wir sehen können wir uns nicht auf die bürgerlichen Medien verlassen, es ist nicht in ihrem Interesse über die Lage vor Ort zu berichten, ausser es dient dem deutschen Staat und seinen Interessen. So ist der vorherige „Terrorist“ Al Schaara plötzlich Freund statt Feind und die kurdischen „Milizen“ eine größere Bedrohung als der IS. Umso wichtiger ist es daher, dass wir das Stadtbild nutzen und prägen, um unsere Perspektive sichtbar zu machen. Diese wird immer sein: Revolutionärer Antimilitarismus in die Offensive! Kriegstreiber angreifen!
Gefunden: instagram @gegenmacht:0221 -
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Die Revolution in Rojava ist weiterhin in Gefahr. Unsere Aufgabe als Internationalist:innen ist es, sie auch hier in Deutschland zu verteidigen. Sagen wir Kriegstreiber:innen den Kampf an. Deshalb wurden die drei Unternehmen Apleona, Deutsche Bank und SAS in Hamburg mit roter Farbe markiert.
Die Revolution in Rojava steht heute stellvertretend dafür, dass der Kampf für ein befreites Leben möglich ist. Sie hat uns über 12 Jahre gezeigt, wie es selbst unter schwierigsten Bedingungen möglich ist, Solidarität unter den verschiedenen Völkern in einer Region zu organisieren. Sie hat uns gezeigt, wie schnell sich unser Leben verbessern kann, wenn wir konsequent für die Befreiung der Frau kämpfen. Und sie hat für viele Menschen auf der Welt deutlich gemacht, dass der militante Kampf um ein befreites Leben möglich und notwendig ist.
Aktuell wird sie angegriffen. Und auch nach dem neuen Abkommen zwischen der SDF und der syrischen Regierung sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass die Türkei fast zeitgleich Panzer und Artilleriegeschütze an die türkische Grenze zu Kobanê verlegte.
Unsere Aufgabe als Internationalist:innen ist es, auch hier in Deutschland Kriegstreiber:innen den Kampf anzusagen. Aus diesem Grund haben wir vom 28. auf den 29. Januar drei deutschen Konzernen, die am Krieg verdienen, einen Besuch abgestattet.
1. Apleona
Bei Apleona handelt es sich um ein Immobilienunternehmen. Zu seinen Kunden gehört unter anderem der Campus von Airbus Defence in Taufkirchen/Ottobrunn. Dort übernimmt das Unternehmen zahlreiche Aufgaben in der Verwaltung der Immobilien und half auch bei der Beschaffung von Werksfeuerwehrfahrzeugen mit.2. SAS
SAS ist ein Hersteller von Analytics-Software-Lösungen und künstlicher Intelligenz. SAS zählt unter anderem das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin zu seinen Kunden.3. Deutsche Bank
„An jedem Krieg in jedem Land verdient am Schluss die deutsche Bank!
Die Deutsche Bank investiert in verschiedene deutsche Rüstungskonzerne und verdient damit aktiv am Krieg. Zu ihren Kunden zählt nicht nur die Rüstungsgröße Rheinmetall, sondern auch Krauss-Maffei Wegmann, deren produzierte Waffen von der deutschen Politik in die Türkei geschickt werden, wo sie gegen die kurdische Bevölkerung eingesetzt werden.Die drei Unternehmen in der Nacht vom 28. auf den 29.1 mit roter Farbe markiert. Außerdem wurden immer auch Plakate hinterlassen, die erklären wie das jeweilige Unternehmen mit Kriegen auf der ganzen Welt verbunden ist.
Bijî berxwedana Rojava! Rojava verteidigen!
gefunden: https://de.indymedia.org/node/702898
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Wir haben dem Rüstungsunternehmen Hensoldt in der Nacht vom 28.01. auf den 29.01. einen Besuch abgestattet. Wir reihen uns damit in die internationalen Aktionstage der Kampagne #RiseUp4Rojava ein. Die Fassade von Hensoldt Kiel wurde in den Farben der kurdischen Autonomiegebiete markiert um die Mittäterschaft des Kriegsprofiteurs zu unterstreichen. Die Kamera zur automatischen Kennzeichenerkennung wurde unbrauchbar gemacht.
Rojava in existentieller Bedrohung:
Anfang Januar begannen die Angriffe der HTS auf kurdische Stadtteile in Alleppo, in einem darauf folgenden großangelegten Angriff konnten sie in kurzer Zeit große Landgewinne verbuchen. Inzwischen sind die djihadistischen Banden um die HTS an Vororten von Kobane angelangt. Das freie Kobane, welches am 26.01., vor genau 11 Jahren den IS auffhielt und wie keine andere Stadt für die Freiheit und den Kampfeswillen der kurdischen Kämpferinnen und Kämpfer steht. Auch jetzt wieder stehen die Kämpferinnen und Kämpfer der SDF und der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ mit erhobenem Haupt und verteidigen die Stadt. So konnten sie in Celebi einen Erfolg erzielen und die HTS musste sich stückweise zurückziehen. Aber es bleibt düster, trotz partieller Erfolge gibt es in der Stadt keinen Strom, keine Medikamenten- und Nahrungsversorgung, an diesen Umständen sind schon mindesten 6 Babys gestorben. Auch um Haseke und Quamislo wird gekämpft, deutlicher kann es nicht werden: Jetzt geht es um alles! Die Errungenschaften der Frauenrevolution, den Aufbau einer Rätegesellschaft, die Freiheit und das revolutionäre Projekt Rojava.Der Angriff ist international gestützt:
Die kurzzeitige, taktische Zusammenarbeit mit den USA zur Zerschlagung des IS ist Geschichte.
Nach dem Sturz von Assad in Syrien haben die USA & Co mit Al Jolani einen erfolgversprechenden Verbündeten in der Region. Das sie also ihr okay für die Angriffe gegeben haben liegt auf der Hand. Auch die Türkei unter Erdogan ist wie immer vorne mit dabei wenn es um die Vernichtung Rojavas geht, mit Drohnen Angriffen und Schüssen auf Demonstrierende stützen sie die djihadistischen Banden, die in ihrem Interesse handeln. Auch Deutschland pflegt enge Kontakte zu Al Jolani, so sollte dieser am 19.01. nach Deutschland kommen. Dies sagte er zwar ab, beteuerte aber die Absicht an einem späteren Moment den Besuch nachzuholen. Die EU, unter der EU-Präsidentin Ursula von der Leyen machte derweil 620 Millionen € für sein Regime locker.Deutsche Waffen in Aktion:
Die Türkei, als maßgebliche Kraft hinter der HTS ist schon lange mit unterschiedlichen deutschen Rüstungsgütern ausgerüstet. Dies reicht von Panzern, über Kleinwaffen bis hin zu moderner Software und Zielerfassungstechnik.
Besonders ist die türkische Drohne „Bayraktar TB2“, hier wird das Auge der Drohne das „Argos II HDT“ von Hensoldt hergestellt. Das „Argos II HDT“ ist ein Zielerfassungssystem und sorgt dafür, dass die abgeschossenen Raketen ihr Ziel erreichen. Die „Bayraktar TB2“ wird nicht nur kontinuierlich gegen Rojava eingesetzt, sie wird auch an viele andere Saaten verkauft und ist immer wieder in diverse Kriegen im Einsatz. Hensoldt profitiert direkt von den Angriffen auf Rojava, und die Bundesrepublik Deutschland tut es als Anteilseigner von 25,1% auch.Gegen die Kriegstreiber vor der eigenen Haustür!
Die Aufgabe von Internationlistinnen und Internationalisten in Deutschland ist es die Mittäterschaft der eigenen Regierung und des eigenen Kapitals zu verdeutlichen. Die beste Art den Freundinnen und Freunden in Rojava zu helfen ist es die Kriegsunterstützung Deutschlands zu bekämpfen, internationalen Druck aufzubauen und dafür jedes Mittel zu nutzen.Hoch die internationale Solidarität!
Biji Berxwedana YPJ/YPJ!
Biji Berxwedana Rojava!gefunden: https://de.indymedia.org/node/702520
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*Videoaufzeichnungen der Aktion*
Bijî berxwedana Rojava! Rojava verteidigen!

In der Nacht vom 27.01.2026 auf den 28.01.2026 haben wir das CDU-Parteibüro des Kreisverbandes Bonn angegriffen. Die Fassade und Fenster wurden mit den Farben Geld, Rot, Grün – den Farben Rojavas – markiert. Außerdem haben wir die Parolen „Biji Rojava“ und „Rojava Verteidigen“ hinterlassen.
Es lebe die Revolution!
Bijî berxwedana Rojava!
gefunden: https://de.indymedia.org/node/702227
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In Solidarität mit Rojava haben wir in der Nacht vom 26.01. auf den 27.01. der Niederlassung des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Villingen-Schwenningen einen Besuch abgestattet und die Fassade markiert – Krieg den Kriegsprofiteuren
Welche Interessen Südwestmetall für seine Mitglieder gegen die Gewerkschaften, Tarifverträge und gesetzliche Regularien schützt, sind die Interessen des dt. Kapitals und dessen Kriegsindustrie.
Im Mitgliederrat und der Vorstandsebene von Südwestmetall finden sich unter anderem die Namen von Thomas Bodenmüller von der Diehl Defence GmbH & Co. KG, Sandra Heiland von der Carl Zeiss AG, Michael Schuler von der Diehl Aerospace GmbH sowie Dr. Thelse Godewerth von der Rolls-Royce Power Systems AG.
Alles Unternehmen, die am Krieg ihre Profite vermehren und auch mit der türkischen Kriegsindustrie und Armee gute Geschäfte machen.
Krieg dem Krieg!
Biji Berxwedana Rojava!gefunden: https://de.indymedia.org/node/677804
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von: Kommunist:innen in Gedenken an Deniz Çiya
Anlässlich des 11. Jahrestages der Befreiung von Kobane haben wir uns in der Nacht vom 26.1. auf den 27.1.2026 Zugang zum Betriebsgelände des Rüstungskonzerns Thales in der Fritz-Ludwig-Straße 1 in 56070 Koblenz verschafft. Mit Hilfe von Brandvorrichtungen haben wir mehrere Fahrzeuge den Flammen übergeben.
Als 8. größter Waffenexporteur weltweit profitiert Thales von zahlreichen Kriegen. Egal ob aktuell in der Ukraine, dem Angriffskrieg gegen die Revolution in Rojava oder dem Genozid in Palästina. Die Laseroptik von Thales ist Teil der Drohnen, die Rojava bombadieren, genauso wie Thales die Elektronik für viele der eingesetzten Panzer und Waffensysteme der Türkei liefert.
Der Thales-Standort in Koblenz gehört zum Geschäftsbereich Defence & Security Systems. Die Arbeit in Koblenz umfasst die Entwicklung und den Bau von militärischer Simulationstechnik und Überwachungsradarsysteme. Thales liefert 3D-Radare, Funkgeräte oder Satellitensysteme an verschiedene westliche Militärs. Durch diverse Tochterunternehmen und Joint-Ventures ist Thales an weiteren Rüstungsprojekten beteiligt. So beispielsweise an der Entwicklung eines neuen europäischen Kampfpanzers (Main Ground Combat Systems) gemeinsam mit Rheinmetall und KNDS. Im Zuge der „Zeitenwende“ hat Thales einen Auftrag über 1.5 Milliarden Euro für die Lieferung und Integration des Mission & Combat Systems der neuen deutschen Fregatten MKS180 bekommen. Damit ist Thales auch einer der Profiteure der aktuellen Aufrüstung und Militarisierung.
Seit nun mehr als einer Woche findet ein massiver Angriffskrieg gegen die Revolution in Rojava in Nordost-Syrien statt. Die islamistische syrische Übergangsregierung führt mit Unterstützung des türkischen Faschismus weitere Angriffe auf die Selbstverwaltung von Rojava durch. Dieser Angriff fing bereits in der ersten Januarwoche mit der Einnahme der kurdischen Viertel von Aleppo an und setzt sich in der aktuellen Offensive auf die gesamte Selbstverwaltung fort.
Bei diesem Angriff geht es darum, alle erkämpften Errungenschaften (Selbstverwaltung, Frauenrevolution und ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Ethnien) zu zerstören und Rojava komplett zu besetzen.
Die Existenz des revolutionären Projektes in Rojava steht auf dem Spiel.
Wir reihen unsere Aktion in die Kampagne #fight4Rojava ein.Wir schließen uns den Aufrufen zur Verteidigung der Revolution an und wollen mit unserer Aktion einen bescheidenen Beitrag dazu leisten.
Als Revolutionär:innen und Kommunist:innen aus der BRD ist es unsere Aufgabe den Krieg gegen die Rojava Revolution auch nach Deutschland zu tragen. Deutsche Unternehmen profitieren von diesem Krieg. Die BRD trägt Mitverantwortung für diesen Krieg. Sie sieht in Erdogans Türkei und der neuen Regierung unter Al-Jolani in Damaskus Verbündete und die Möglichkeit, die eigenen Interessen durchzusetzen. Dazu gehört die Möglichkeit, nach Syrien abschieben zu können, um die eigene innenpolitische Agenda umzusetzen. Aber auch die Frage über Einfluss und Zugriffsmöglichkeiten nach Westasien und auf die dortigen Ressourcen. Die Türkei wird seit Jahren finanziell unterstützt und aus Deutschland aufgerüstet. Ein Treffen der Regierung der BRD mit Al-Jolani war bereits für Mitte Januar angesetzt und verdeutlicht diese Zusammenarbeit nur. In den Medien findet der Angriff auf die Selbstverwaltung derweil ignoriert oder wird im Sinne der westlichen Interessen umgedeutet.
Die unterschiedlichen Staaten der NATO, allen voran die USA aber auch die BRD besitzen jedoch auch ganz grundsätzlich ein Interesse an der Zerschlagung der Revolution in Rojava. Diese hat in den vergangenen Jahren eine Strahlkraft auf die revolutionäre Bewegung weltweit dargestellt und ist damit eine Gefahr für die kapitalistische Herrschaftsordnung.
Die Zeit unsere Solidarität praktisch werden zu lassen ist jetzt. Auch wenn die Tage die wir aktuell erleben wahrscheinlich die dunkelsten Tage seit langem Sinn dürfen wir nicht verzagen. Heute ist keine Zeit zum Trauern. Wir müssen unsere Trauer in Wut verwandeln und die Feinde der Freiheit angreifen.
Gerade in diesen Momenten des Kampfes und der spontanen Bewegung können wir Erfahrungen sammeln, den revolutionären Kampf auch hier in Deutschland weiterzuentwickeln; können wir eine kämpfende Bewegung und in ihr organisierte Kräfte aufbauen, die eine strategische Orientierung auch auf eine Revolution in der BRD entwickeln können und dauerhaft daran arbeiten; können wir uns zu Militanten dieses revolutionären Prozesses entwickeln und revolutionäre Persönlichkeiten formen.
Unsere Grüße gehen raus an alle Genoss:innen, die aktuell mit der Waffe in der Hand die Revolution verteidigen. Grüße an Alle, die in Bakur und Bashur darauf warten nach Rojava zu gehen oder von dort aus Druck aufbauen. Grüße an Alle, die überall auf der Welt auf der Straße sind, um die Revolution in Rojava zu verteidigen. Ob im Herzen der Bestie hier in Deutschland, der Türkei oder Kurdistan. Es lebe die Revolution!
Dem deutschen Imperialismus in den Rücken fallen – Sozialismus erkämpfen!
Die Gefallenen sind unsterblich!
#Fight4Rojava
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Die Frauenrevolution in Kurdistan kämpft derzeit ums Überleben. Drohnen werden in diesem Kampf routinemäßig eingesetzt. Sie werden von der Türkei und Syrien genutzt, von deutschen Konzernen hergestellt und an der Universität Tübingen weiterentwickelt. Im sogenannten „Cyber Valley“ wird Grundlagenforschung zu künstlicher Intelligenz und Drohnen betrieben. Zu den Investoren gehört z.B. Waffenproduzent ZF Friedrichshafen.
Während sich die sozialistische Frauenrevolution in Kurdistan verteidigt, liegt es an uns, den westlichen Imperialismus anzugreifen. In welcher Form auch immer er auftritt.
Defend Rojava – Defend the Revolution! Im Hellen und im Dunkeln.
Es lebe die kurdische Frauenrevolution!
Einige Kommunistinnen